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  Kühlen mit Wärme

Wenn im Sommer die Sonne auf die Dächer scheint, kann es in den Gebäuden ziemlich warm werden und es bedarf einer Klimaanlage. Sollen Gebäude mit Hilfe von Sonnenenergie oder Abwärme gekühlt werden, können wassergestützte Klimaanlagen oder Lüftungsanlagen mit Wärme betrieben werden, die von Sonnenkollektoren oder BHKWs bereit gestellt wird. Die Sonne kann, in unseren Breiten zumindest saisonal, einen nennenswerten Anteil der Energie zur Klimatisierung leisten. Auch die Abwärme bei der Stromproduktion der BHKWs kann im Sommer sinnvoll genutzt werden.


Funktionsprinzip der Klimatisierung

Grundlage der thermisch angetriebenen Kühlung ist der thermochemische Vorgang der Sorption: Ein flüssiger oder gasförmiger Stoff wird entweder an einer festen, porösen Substanz angelagert (Adsorption) oder in einer Flüssigkeit oder einem Feststoff aufgenommen (Absorption).

Gebäude und Räume werden gekühlt, indem man der warmen Raumluft durch Adsorption an geeigneten Materialien Wasser entzieht und sie damit kühlt (Verdunstungskälte). Damit die Adsorptionsmaterialien wieder Feuchtigkeit aufnehmen können, werden sie durch Wärme getrocknet. Die Wärme eines Sonnenkollektors oder BHKWs kann also im Sommer zur Kühlung und im Winter zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden.

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